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Bayerisches Zahnärzteblatt Januar 2017 - FC Bayern-Fußballer, Schauspieler – und Zahnarzt

FC Bayern-Fußballer, Schauspieler – und Zahnarzt Das Herz für die Kamera, der Verstand für die Praxis Marc Philipp ist aus Serien und Filmen bekannt. Er studiert aber Zahnmedizin und promoviert jetzt an der Uni Regensburg. Dort hat man eine Kooperation mit dem Fußballweltverband FIFA. Dass Marc Philipp kein normaler Mann ist, das merkt man schon nach wenigen Sekunden: groß gewachsen, sportlich-durchtrainiert, jugendlich gestylt – und dazu smart und mit wachen grün- blauen Augen: Kein Wunder, dass der gelernte Schauspieler seit vielen Jahren als Mädchen- schwarm in Film und Fernsehen unterwegs ist. Der 30-jährige Wahl-Regensburger hat aber nicht nur eine tolle Ausstrahlung, nein: Der Mann kann auch was! Das Treffen in der Wochenblatt-Redaktion hat nur in zweiter Linie etwas mit dem schauspieleri- schen Können von Marc Philipp zu tun. Denn der gebürtige Bochumer, der seit 2013 Zahnmedizin an der Uni Regensburg studiert, hat großen Ehr- geiz: Unter Dr.Werner Krutsch von der Abteilung für Unfallchirurgie der Uniklinik Regensburg will Philipp jetzt promovieren. „Ich liebe den Sport, für mich war es naheliegend, meine Doktorarbeit in einem Bereich abzulegen, der etwas mit Fußball zu tun hat“, sagt Philipp. Kein Wunder, der 30-Jäh- rige spielt selbst in der Seniorenmannschaft des FC Bayern München, er trägt das Trikot des Ver- eins mit Stolz. „Weil ich selbst gerne Fußball spiele, beschäftigt mich die Frage natürlich, wie man mit Sportverletzungen umgeht“, sagt Philipp. Da ist er bei Dr.Krutsch genau richtig – der ist Stu- dienleiter einer Untersuchung des FIFA Medical Centre of Excellence zusammen mit der Unikli- nik und dem Bayerischen Fußball-Verband (BFV). Und genau in diesem Bereich ist die Promotion von Philipp angesiedelt: „Wir wollen untersuchen, wie man Knieverletzungen am effektivsten behan- delt“, so der angehende Zahnarzt. Genaueres darf er nicht sagen über sein Promotionsthema, denn „das gibt es bisher noch nicht“, so Philipp. Regensburg kann sich ohnehin glücklich schät- zen, mit dem FIFA-Center, das sowohl in der Conti- Arena als auch an der Uniklinik angesiedelt ist, eine Einrichtung vorzuhalten, in der Sportverlet- zungen und deren Heilung im Mittelpunkt stehen. Doch was bewegte den etablierten Schauspieler Philipp überhaupt, die Branche zu wechseln und Zahnmedizin zu studieren? „Mein Vater ist Zahn- arzt“, erzählt er. „Dennoch haben meine Eltern es mir ermöglicht, meinen Traum zu verwirklichen und auf die Schauspielschule zu gehen.“ „Studieren und Spielen geht nur bedingt“ Der Erfolg stellte sich schnell ein: Mit einer Haupt- rolle in „Marienhof“ 2010 gelingt ihm der große Sprung ins Fernsehen. Auch in „Verbotene Liebe“ tritt er auf, arbeitete mit bekannten Regisseuren wie Marco Kreuzpaintner zusammen. Doch was geschah? „Als man verkündete, dass Marienhof „Ich bin froh, mich für die Zahnmedizin entschieden zu haben“, sagt Marc Philipp. Foto: Nina Röll Foto: wochenblatt.de Große Erfolge feierte er als Schauspieler bereits. Jetzt lehnte er schon mehrere Hauptrollen ab – die Zahnmedizin hat Vorrang. | BZB Januar/Februar 17 | Praxis 46 KZVB

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