Please activate JavaScript!
Please install Adobe Flash Player, click here for download

Bayerisches Zahnärzteblatt Januar 2016

Arbeiten mit Leben erfüllt werden und sei keine geschlossene Vereinigung. Zusätzliche Partner seien jederzeit willkommen, so die Ministerin. Für die BLZK unterzeichnete Prof. Dr. Christoph Benz als Referent Prophylaxe, Alterszahnmedizin und Patientenberatung die Gründungsurkunde, für die KZVB der Vorsitzende des Vorstands, Dr.Janusz Rat, für die LAGZ die Vorsitzende Dr. Brigitte Herrmann und für den VFwZ der stellvertretende Vorsitzende Dr. Anton Euba. Besiegelt wurde das Bündnis durch eine „Gemeinsame Erklärung der Bayerischen Staatsregierung und der Partner für Gesundheitsförderung und Prävention in Bayern“. Flüchtlinge im Fokus Am 1. Dezember 2015 nahm das Gemeinsame Landesgremium nach § 90 a SGB V unter dem Vor- sitz von Gesundheitsministerin Melanie Huml seine Arbeit auf. Es befasst sich mit Themen der sektoren- übergreifenden Gesundheitsversorgung und mit Aspekten der Bedarfsplanung in Bayern. Erster Be- ratungsschwerpunkt wird die gesundheitliche Ver- sorgung von Flüchtlingen sein. Hierzu wurde be- schlossen, einen Arbeitsausschuss einzusetzen. Unter den Teilnehmern der konstituierenden Sit- zung des Gemeinsamen Landesgremiums waren Kammerpräsident Christian Berger als von der BLZK entsandtes Mitglied und Justitiar Michael Pangratz. Bereits im Vorfeld hatte sich die Berufs- vertretung der bayerischen Zahnärzte bezüglich der Ausgestaltung der rechtlichen Rahmenbedin- gungen für das Landesgremium eingebracht. Das Gremium kann Empfehlungen zu Fragen der sek- torenübergreifenden gesundheitlichen Versorgung aussprechen und Stellungnahmen zur Aufstel- lung und Anpassung von Bedarfsplänen nach §99 Abs.1 SGBV sowie zu Entscheidungen des Landes- ausschusses abgeben. Gesundheitsversorgung auf hohem Niveau In einer Pressemitteilung betonte Huml: „Im Ge- meinsamen Landesgremium sind die maßgeben- den Akteure des bayerischen Gesundheitswesens vertreten. Ziel ist es, weiterhin eine gleichwertige medizinische Versorgung in allen Landesteilen zu gewährleisten.“ Die CSU-Politikerin lobte da- rin das qualitativ hohe Niveau der medizinischen Versorgung in Bayern, will aber das Gesundheits- system angesichts „großer Herausforderungen“ zukunftsfest machen. Als Beispiele nannte sie den demografischen Wandel, den Strukturwandel und den technischen Fortschritt. Ulrike Nover Leiterin Fachbereich Prophylaxe, Patientenberatung, Soziales Engagement der BLZK Politik BZB Januar/Februar 16 13 BLZK Foto: VFwZ Dr.Anton Euba, stellvertretender Vorsitzender des Vereins zur Förde- rung der wissenschaftlichen Zahnheilkunde in Bayern, mit der Baye- rischen Staatsministerin für Gesundheit und Pflege, Melanie Huml Das Gemeinsame Landesgremium vereint die wichtigsten Akteure des bayerischen Gesundheitswesens. Folgende Organisationen gehören ihm an: · Landesverbände der Krankenkassen und Ersatzkassen in Bayern · Bayerische Krankenhausgesellschaft · Kassenärztliche Vereinigung Bayerns · Bayerisches Staatsministerium für Gesundheit und Pflege · Bayerische Heilberufekammern (Bayerische Landesärzte- kammer, Bayerische Landesapothekerkammer, Bayerische Landeskammer der Psychologischen Psychotherapeuten und der Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten und Bayerische Landeszahnärztekammer) · Kommunale Spitzenverbände (Bayerischer Gemeinde- tag, Bayerischer Städtetag, Bayerischer Landkreistag und Bayerischer Bezirketag) · Patienten- und Pflegebeauftragter der Bayerischen Staats- regierung · Patientenvertreter In Angelegenheiten, die allein oder weit überwiegend die vertragszahnärztliche Versorgung betreffen, wird die Kas- senzahnärztliche Vereinigung Bayerns anstelle der Kassen- ärztlichen Vereinigung Bayerns vertreten sein. Wer ist Mitglied im Gemeinsamen Landesgremium? Politik BZB Januar/Februar 1613

Seitenübersicht