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Bayerisches Zahnärzteblatt Januar 2016 - Dr. Christian Öttl trifft Dr. Guido Oster

Politik BZB Januar/Februar 16 19 BLZK Warum engagieren Sie sich ehrenamtlich für Ihre Kollegen? Wie viel Zeit bleibt Ihnen für das Privat- leben? Fragen, die Dr. Christian Öttl, Referent Public Relations/Neue Medien der Bayerischen Landeszahnärztekammer, seinen Vorstandskol- legen stellt. Für den siebten Teil der BZB-Serie „Unter Kollegen“ traf er Dr. Guido Oster MBA, den Vorsitzenden des Zahnärztlichen Bezirksverbandes Unterfranken und Haushaltsreferenten der BLZK. Als „Kölsche Jung“ fühlt sich Dr.Guido Oster MBA in Unterfranken längst heimisch. Nach dem Abi- tur verschlug es ihn zum Studium der Zahnmedi- zin nach Würzburg. Die Wartezeit bis zum Beginn des Studiums überbrückte er mit einer Ausbildung zum Zahntechniker. Traumberuf Zahnarzt Schon frühzeitig stand der Berufswunsch von Oster fest: Zahnarzt wollte er werden, weil er in seiner Jugend ausnahmslos „gute Erfahrungen mit Zahn- ärzten“ gemacht hatte, betont er. Hinzu kam, dass der Zahnarzt der Familie ein guter Freund seines Vaters und überdies sehr bodenständig war. Obwohl er Würzburg nach dem Physikum wieder verlassen wollte, wurde die Stadt am Main nach und nach zum sozialen Mittelpunkt des angehen- den Zahnarztes. Auf das Examen folgte die Pro- motion und – im Anschluss an die Assistenzzeit, die er in Thüngen absolvierte – die Niederlassung in Euerbach (Landkreis Schweinfurt). In seinem Wohnort Grafenrheinfeld engagiert sich Oster heute auch ehrenamtlich: Seit einigen Jahren gehört er dem örtlichen Gemeinderat an. Über die Fortbildung zur Standespolitik Zur Standespolitik kam Oster durch die Idee, Fort- bildungsveranstaltungen in Würzburg zu organi- sieren. Er absolvierte den Pilotstudiengang an der Akademie für freiberufliche Selbstverwaltung in Münster und schloss in Lüneburg das Aufbau- studium zum Master of Business Administration (MBA) ab. Sein Vorschlag, zahnärztliche Fortbil- dungen zu einem günstigen Preis anzubieten, kam beim Vorstand des Zahnärztlichen Bezirksverban- des Unterfranken so gut an, dass er zum Fortbil- dungsreferenten berufen wurde. Die Zusammenarbeit zwischen der Julius-Maximi- lians-Universität und dem ZBV hat sich inzwischen bewährt – auch und gerade in puncto Fortbildung. 2002 wurde Oster zum 2. Vorsitzenden und 2010 zum 1.Vorsitzenden des ZBV gewählt. In sämtlichen Gremien, denen er angehört, bringt der Haushalts- experte sein fundiertes Finanzwissen ein, so auch als Referent Haushalt der BLZK. Eine „besondere Herausforderung, aber auch eine zwingende Notwendigkeit“ ist es für Oster, junge Zahnärzte für die Mitarbeit in der Standespolitik zu begeistern. An der Universität hält er regel- mäßig Berufskundevorlesungen und versucht als Dozent, den Nachwuchs für die Mitarbeit in den zahnärztlichen Körperschaften zu motivieren. Ausgeprägter Hang zur Architektur Dass es in Osters Leben nicht nur Kommunalpoli- tik, Standespolitik und Zahnmedizin gibt, zeigt sein reges Architektur-Interesse in Theorie und Praxis. Innerhalb von nur drei Jahren baute er einen histo- rischen Bauernhof komplett um. Das fertige Bau- werk bewohnt er heute selbst. Dr.Christian Öttl Mitglied des Vorstands Referent Public Relations/Neue Medien der BLZK Unter Kollegen Dr. Christian Öttl trifft Dr. Guido Oster MBA Foto: BLZK Dr.Guido Oster MBA (r.), Vorsitzender des Zahnärztlichen Bezirksverbandes Unterfran- ken und Referent Haushalt der BLZK, stand seinem Vorstandskollegen Dr. Christian Öttl Rede und Antwort. Politik BZB Januar/Februar 1619

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