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Bayerisches Zahnärzteblatt Januar 2016

Infostand der BLZK beim CSU-Parteitag Zahnärzte bei der großen Politik zu Gast Vier Staatsminister, mehrere Bundestags- und Landtagsabgeordnete sowie eineVielzahl von Delegierten besuchten den Informationsstand der Bayerischen Landeszahnärzte- kammer (BLZK) beim letzten CSU-Parteitag im November im Internationalen Congress Center München. Erstmals war die Berufsvertretung der bayerischen Zahnärzte bei dem zweitägigenTreffen mit ihrem Informationsstand vertreten und stand den Delegierten und Gästen Rede und Antwort. auch Du ein Einstein werden.« Gleich- zeitig appelliert er aber auch an alle Beteiligten, Eltern, Lehrer, Bildungs- politiker oder Universitäten, die der- zeitige Bildungspolitik zu überdenken und den Mut zu haben, auch mal neue, ungewöhnlicheWege zu gehen und gut war, weil es das vernachlässigt hat. Hengstschläger, der mit 24 Jahren zum Doktor der Genetik promovierte und heute das Institut für Medizinische Genetik an der UniversitätWien leitet, fordert deshalb Mut zum Risiko und die Courage, Neuland zu betreten und ein- mal andere Strategien auszuprobieren. »Wir wissen nicht, welche Innovatio- nen in der Zukunft gebraucht werden – und welcheTalente wir dafür benöti- gen.Wer einen neuenWeg gehen will, muss den alten verlassen« appellierte Hengstschläger deshalb an die inter- essierten Zuhörer. Was aber genau istTalent? »Gene spielen hier zwar durchaus eine Rolle«, so Hengstschläger. Alleine seien sie aber nichts wert. Es gelte, sie zu ent- decken und dann heiße es üben, üben, üben. Neben einer soliden allgemeinen Grundbildung rät der Genetiker deshalb jedem Kind: »Verbringe sehr viel Zeit mit Deinen Stärken, weil dort könntest ermunterte alle Anwesenden: »Es muss die Norm werden, von der Norm abzu- weichen«. Nur so entstehe eine Elite, die in der Lage sei, etwas Besonderes, etwas Neues, etwas noch nie Dagewe- senes zu leisten. Der Durchschnitt kön- ne das nicht. BLZK-Vizepräsident Dr. Rüdiger Schott war vor Ort. Die Freien Berufe waren repräsentiert durchVFB-Präsi- dent Dr. Fritz Kempter undVFB-Vizeprä- sident Michael Schwarz. Für dieVerwal- tung der BLZK waren Hauptgeschäfts- führer Rechtsanwalt Peter Knüpper und Mitarbeiter der Kammer mit dabei. Pro- minent unterstützt wurde der Auftritt durch den Präsidenten der Bundes- zahnärztekammer (BZÄK), Dr. Peter Engel, und deren Hauptgeschäftsführer Rechtsanwalt Florian Lemor. Beide waren eigens nach München gekom- men, um für die politischen Positionen der Zahnärzteschaft zu werben. Die Präsenz der beiden BZÄK-Ver- treter lobte insbesondere Dr. Angelika Niebler, Mitglied des Europäischen Parlaments und neue stellvertretende Vorsitzende der CSU: »Ich freue mich, dass die Bundeszahnärztekammer nicht nur in Berlin, sondern auch in Brüssel und München die Gelegenheit sucht, mit der Politik ins Gespräch zu kommen.«Viel Beachtung fand der Informationsstand der BLZK auch bei den Delegierten und Gästen des Partei- tages. Der Präsident der Bundeszahnärztekammer, Dr. Peter Engel (links), im Gespräch mit dem Präsidenten desVerbandes Freier Berufe in Bayern, Dr. Fritz Kempter, und dem Hauptgeschäftsführer der Landeszahn- ärztekammer, Peter Knüpper (rechts). Prof. Dr. Markus Hengstschläger fand internationale Anerkennung durch seine Forschungen an der Erbkrankheit Tuberöse Sklerose, die Entdeckung von Stammzellen in humanem Frucht- wasser, sowie durch seine Innovationen im Bereich der pränatalen und postna- talen genetischen Diagnostik. Sein Bestseller »Die Macht der Gene« wurde 2007 vom Hauptverband des österrei- chischen Buchhandels mit dem »Golde- nen Buch« ausgezeichnet und von den österreichischen Lesern zum beliebtes- ten Sachbuch gewählt. 2008 erschien sein Bestseller »Endlich unendlich«, 2012 »Die Durchschnittsfalle«.

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