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Bayerisches Zahnärzteblatt Januar 2016

Viele Schüler nutzten die Gelegenheit, sich Video- Interviews anzusehen, in denen ZFA erklärten, wa- rum sie sich für diesen Beruf und seine vielfältigen Aufstiegschancen entschieden haben. Besonders beeindruckten die Besucher die von ihrem Beruf überzeugten ZFA am Informationsstand, die mit ihrer Ausstrahlung für eine positive Atmosphäre sorgten. Diese Begeisterung übertrug sich auf alle Beteiligten und sorgte für enormen Zulauf. Da- neben hatten Interessenten die Möglichkeit, im Online-Stellenmarkt der BLZK nach freien Ausbil- dungsplätzen zu suchen und eigene Inserate auf- zugeben. Mehrere Jugendliche hatten standardi- sierte Bewerbungsschreiben vorbereitet, die im Beratungsgespräch individualisiert wurden. Die am Stand eingesetzten ZFA und Berufsvertreter verdeutlichten den Bewerbern, dass Behandlungs- prozesse in der zahnärztlichen Praxis zwar stan- dardisierten Verfahren unterliegen, die Berufsaus- übung der ZFA aber individuell nach persönlich- keitsbezogenen Fähigkeiten ausgerichtet ist. Abwechslungsreich, krisen- und zukunftssicher Einige Schüler hatten sich schon im Vorfeld inten- siv mit dem Berufsbild ZFA auseinandergesetzt und stellten Detailfragen. Andere waren über- rascht, dass dieser Beruf so vielschichtig ist und zahlreiche Aufstiegs- und Fortbildungsmöglichkei- ten bietet. Als Pluspunkte wurden vor allem die ortsnahe Ausbildung, krisensichere Arbeitsplätze, die Option auf eine Teilzeitstelle und die vielfäl- tigen Weiterqualifizierungsmöglichkeiten bis hin zu einem ungebundenen Studienzugang heraus- gestellt. Allerdings ist die Entscheidung für oder gegen den ZFA-Beruf vielfach von einem vorheri- gen Schnupperpraktikum abhängig. Das Stand- personal leistete deshalb Überzeugungsarbeit und stellte klar, warum das Schnupperpraktikum in einer Zahnarztpraxis nur eingeschränkt möglich ist. Ausschlaggebend für die Berufswahl sind da- neben ein gutes Betriebsklima und die Wertschät- zung der/des Auszubildenden. Bewusste Entscheidung pro ZFA Die Messebeteiligung der BLZK war ein wichtiger Beitrag zur Bekämpfung des Fachkräftemangels in bayerischen Zahnarztpraxen. Der Berufsver- tretung der bayerischen Zahnärzte ist es gelungen, das Berufsbild ZFA objektiv mit all seinen Vor-, aber auch Nachteilen darzustellen. Auszubildende ha- ben heute die Wahl zwischen nahezu 600 dualen schulischen Aus- und Weiterbildungsgängen. Da- her sollte die Entscheidung pro ZFA bewusst gefällt werden, um einen Abbruch der Ausbildung wegen falscher Erwartungen möglichst zu vermeiden. Unterstützung von vielen Seiten Personell wurde der erfolgreiche Messeauftritt der BLZK durch die Zahnärztlichen Bezirksverbände Oberfranken, Mittelfranken, Unterfranken und Niederbayern unterstützt. Die einzelnen Teams übernahmen tageweise zusammen mit Mitarbei- terinnen aus dem Referat Zahnärztliches Personal die Standbetreuung. Für die Gestaltung von Messe- auftritt, Videoclips, Online-Stellenmarkt und In- formationsbroschüre sowie die begleitende Presse- arbeit zeichnete der Geschäftsbereich Kommuni- kation der BLZK verantwortlich. Logistische Unter- stützung leisteten Mitarbeiter der eazf aus Nürn- berg und München. Die technische Ausrüstung stellten die Firma KaVo Dental, die Poliklinik für Kieferorthopädie des Universitätsklinikums Regens- burg und die Zahnkliniken 1 und 2 des Universitäts- klinikums Erlangen kostenfrei zur Verfügung. Dr.Silvia Morneburg Mitglied des Vorstands Referentin Zahnärztliches Personal der BLZK Praxis BZB Januar/Februar 16 41 BLZK Erfahrene Praxismitarbeiter klärten die Jugendlichen über die ZFA- Ausbildung auf. Am Phantomkopf konnten die Interessenten für die Behandlungs- assistenz üben. Praxis BZB Januar/Februar 1641

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