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Bayerisches Zahnärzteblatt Januar 2016 - Startschuss für "CIRS dent - Jeder Zahn zählt!"

Praxis BZB Januar/Februar 16 45 BLZK Unter dem Namen „CIRS dent – Jeder Zahn zählt!“ ist im Januar das Berichts- und Lernsystem von Bundeszahnärztekammer und Kassenzahnärzt- licher Bundesvereinigung neu gestartet. Die bun- desweite Online-Plattform gibt Zahnärzten die Möglichkeit, aus eigenen und den Erfahrungen von Kollegen im Zusammenhang mit unerwünsch- ten Ereignissen zu lernen. Mit ihrem gemeinsamen Projekt haben die beiden zahnärztlichen Körperschaften ein Forum geschaf- fen, in dem Zahnärzte anonym über unerwünschte Ereignisse aus ihrem Praxisalltag berichten, sich informieren und austauschen können. Zur Anmel- dung haben bayerische Zahnarztpraxen und zahn- ärztliche Einrichtungen per Post anonyme Regis- trierungsschlüssel von der KZVB erhalten. Damit können sie sich einmalig im System registrieren und für die weitere Nutzung einen persönlichen Benutzernamen und ein eigenes Passwort vergeben. Die von Zahnärzten eingestellten Berichte werden vor der Freischaltung durch ein zahnärztliches Fach- beratungsgremium geprüft. Ihm gehören je zwei Vertreter von BZÄK und KZBV an. Einhaltung der Mindeststandards Das Berichts- und Lernsystem „CIRS dent – Jeder Zahn zählt!“ erfüllt die Mindeststandards für Risiko- management- und Fehlermeldesysteme, die in der Richtlinie des Gemeinsamen Bundesausschusses über grundsätzliche Anforderungen an ein einrich- tungsinternes Qualitätsmanagement festgelegt sind. Redaktion Von anderen lernen Startschuss für „CIRS dent – Jeder Zahn zählt!“ „CIRS dent – Jeder Zahn zählt!“ im Netz Weitere Informationen zum zahnärzt- lichen Berichts- und Lernsystem „CIRS dent – Jeder Zahn zählt!“ finden Sie im Internet: www.cirsdent-jzz.de Höhere Beitragsbemessungsgrenzen Die Beitragsbemessungsgrenze in der Kranken- und Pflege- versicherung steigt in diesem Jahr auf 50.850 Euro (monat- lich 4.237,50 Euro). In der Renten- und Arbeitslosenversiche- rung erhöhen sich die Werte auf 74.400 Euro (monatlich 6.200 Euro) in den alten Bundesländern beziehungsweise 64.800 Euro (monatlich 5.400 Euro) in den neuen Bundes- ländern. Unverändert bleiben die Beitragssätze in der gesetzlichen Sozialversicherung. Allerdings haben die meis- ten Krankenkassen den vom Arbeitnehmer zu tragenden Zusatzbeitrag erhöht. Höchstgrenzen einhalten Für die steuerliche Berücksichtigung von Beiträgen zur Basisaltersversorgung gilt eine gesetzliche Höchstgrenze von jährlich 22.172 Euro bei Ledigen und 44.344 Euro bei Verheirateten. Darunter fallen zum Beispiel Beiträge zur Bayerischen Ärzteversorgung, zu einem Rürup-Vertrag oder zur gesetzlichen Rentenversicherung. Droht eine Über- schreitung dieser Grenzen, können Beitragszahlungen un- ter Umständen auch in das Folgejahr verlagert werden. tas/Quelle: Kanzlei Fuchs & Martin, Würzburg/Volkach Info BWL/Steuer/Recht Kurzmeldungen der Bayerischen Ärzte- und Zahnärzteberatung unter www.blzk.de/infobsr Die ausführlichen Beiträge der Bayerischen Ärzte- und Zahnärzteberatung finden Sie im Internet: www.blzk.de/infobsr Praxis BZB Januar/Februar 1645

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