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Bayerisches Zahnärzteblatt Januar 2016

Vergleich eines aktuellen Röntgenbildes mit dem Ausgangsbefund einen durch die periimplantäre Entzündung verursachten Knochenabbau auszu- schließen. Wird die Diagnose „Periimplantitis“ gestellt, sind chirurgische Verfahren den nicht-chirurgischen vorzuziehen. Allerdings sind chirurgische Verfah- ren zur Behandlung von periimplantären Läsio- nen auch nicht in jedem Fall erfolgversprechend. So zeigen Charalampakis et al., dass in nur rund 55 Prozent der Fälle die Progression einer Periim- plantitis durch eine chirurgische Therapie aufge- halten werden konnte [12]. Eine Übersichtsarbeit von Esposito et al. schätzt die Rekurrenz einer Periimplantitis nach Therapie so- Wissenschaft und Fortbildung BZB Januar/Februar 16 59 Abb.9: Die klinische Situation sechs Wochen nach dem Eingriff ... Abb. 10: ... und die ausgeheilte klinische Situation nach sechs Monaten: Die peri- implantären Gewebe erscheinen entzündungsfrei. Abb.11: Die Sondierung nach sechs Monaten zeigt eine deutliche Verringerung der Taschentiefe, jedoch auch auf Kosten einer Rezession. Abb.12: Zwölf Monate nach dem Eingriff liegen entzündungsfreie Verhältnisse vor. Abb.13: Das Röntgenbild zwölf Monate nach dem Eingriff zeigt eine Auffül- lung des Defek- tes, weist jedoch auch darauf hin, dass das Remo- deling weiter an- dauert. Wissenschaft und Fortbildung BZB Januar/Februar 1659

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