Please activate JavaScript!
Please install Adobe Flash Player, click here for download

Bayerisches Zahnärzteblatt Januar 2016

bakteriums. Zum Vergleich zogen die Wissenschaft- ler bereits entzifferte Erreger-Gene anderer Skelette in Europa heran. Überall fanden sie nahezu iden- tische genetische Fingerabdrücke der Bakterien. Ein weiteres Team untersuchte die in Frankreich gefundenen Pestleichen. Die Forscher des Max- Planck-Instituts für Menschheitsgeschichte in Jena fanden dabei ebenfalls Erreger, die sehr eng mit den anderen nachgewiesenen Bakterien verwandt waren. Von Yersinia pestis aus entlegeneren Re- gionen der Welt unterschieden sich diese „europäi- schen“ Pestbakterien hingegen. Daraus schlussfol- gert der Paläogenetiker Johannes Krause, dass alle in Europa gefundenen Erreger von den Bakterien abstammen, die in jenen fünf Jahren die große europäische Pandemie ausgelöst haben. „95 Pro- zent aller heute bekannten Pesterreger sind mit dem Erreger von damals verwandt“, sagt Krause. Der Erreger „von damals“ war eben vermutlich Anfang des 14. Jahrhunderts über Handelswege aus Zentralasien nach Europa gelangt. Die neuen Erkenntnisse werden von den Forscher- teams unterschiedlich interpretiert. Während für Krause die alte Theorie der wiederholten Einschlep- pung aus Fernost hinfällig geworden ist, sieht Scholz diese Annahme als noch nicht verifiziert an. Bis- lang seien die Ähnlichkeiten erst bei rund zwei Dut- zend Pestopfern aus drei Jahrhunderten bestätigt. Er und sein Team wollen weitere Leichen untersu- chen und sich erst festlegen, wenn bei rund 200 To- ten keine Erreger aus Zentralasien gefunden werden. Bis dahin empfiehlt er eine Theorie, „in der Yersinia pestis in mehreren Wellen von Asien nach Europa kam und der Erreger dabei über eine lange Zeit in bis jetzt unbekannten Wirten ruhte“. Ilka Helemann Reise und Kultur BZB Januar/Februar 16 71 KZVB Foto: 10.1371/journal.pone.0145194.g001 Das Yersinia pestis-Bakterium wurde bei diesen drei Soldaten aus der Zeit des Dreißigjährigen Krieges nachgewiesen. Anzeige Claudia Zink Heilberufe Bayern Süd Telefon: 089 235079-91 claudia.zink@unicredit.de Holger Scholz Heilberufe Bayern Nord Telefon: 0911 2164-2259 holger.scholz@unicredit.de Was ist meine Praxis wert? Die erfolgreiche Übergabe einer Praxis ist heute kein Selbstläufer mehr. Daher sollten Ärzte möglichst früh mit der Planung der Praxisabgabe beginnen. Am besten schon ab dem 50. Lebensjahr, da Maßnahmen, die die Praxis attraktiver für den Verkauf machen – wie die Modernisierung der Praxisausstattung, die Mitarbeiterqualifikation, das Eingehen von Kooperationen und nicht zuletzt die Suche nach einem Nachfolger –, meist mehrere Jahre erfordern. Sobald es dann an die konkrete Übergabe geht, sind viele Faktoren wichtig: Entscheidend sind fundierte Aussagen zu Markt und Standort, Stärken und Potenzialen der Praxis und betriebswirtschaftlichen Größen wie Umsatz und Kosten. Das und viel mehr sind Basis für die Ermittlung des Praxiswertes. Eine erste Orientierung können die HVB Heilberufespezialisten mit dem Praxis- wertrechner geben und somit sowohl Abgeber als auch Nachfolger unterstüt- zen. Für Detailfragen bietet die HypoVereinsbank ein Netzwerk ausgewählter Partner und Sachverständiger aus der Gesundheitswirtschaft. Mehr rund um das Thema Praxisübergabe finden Sie online unter hvb.de/praxisuebergabe Erfolgreiche Nachfolge bei Heilberufen braucht gute Planung Werden Arztpraxen zum Ladenhüter? Insbesondere in ländlichen e zwischen Angebot und N PRAXISÜBERGABE Warum Sie diesen Artikel lesen sollten: Die eigene Arztpraxis als Presse Jobs & Karriere Newsletter Mediathek Kontakt HypoVereinsbank Unicredit GELDANLAGE NACHFOLGE Reise und Kultur BZB Januar/Februar 1671 Telefon: 089235079-91 Telefon: 09112164-2259

Seitenübersicht