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Bayerisches Zahnärzteblatt Januar 2016 - Beschlüsse der ordentlichen VV der BLZK

BZB Januar/Februar 16 Amtliche Mitteilungen 80 *Terminänderungen im Vergleich zu bisher veröffentlichten Terminen werden rechtzeitig bekannt gegeben und sind farblich gekennzeichnet. Der Anmeldeschluss bei der Bayerischen Landeszahnärzte- kammer ist jeweils angegeben. Den Antrag auf Zulassung stellen Sie bitte rechtzeitig beim Referat Zahnärztliches Personal der Bayerischen Landeszahnärztekammer, Fallstra- ße 34, 81369 München, Telefon 089 72480-172 oder -170, zahnaerztliches-personal@blzk.de. Wichtiger Hinweis: Bei bestehender Schwangerschaft kann eine Prüfungsteilnahme an am Patienten zu erbringenden praktischen Prüfungen aufgrund mutterschutzrechtlicher Bestimmungen nicht erfolgen! Bitte wenden Sie sich be- züglich der Einzelheiten an das Referat Zahnärztliches Per- sonal. 1 Der verbindliche Prüfungsort für o.g. Termine kann dem Prüfungsteilnehmer erst mit dem Zulassungsschreiben circa zwei Wochen vor dem Prüfungstermin mitgeteilt werden! 2 Die Ergebnisse der schriftlichen Prüfungsteile/Bausteine werden frühestens fünf bis sechs Wochen nach dem Prüfungstermin schriftlich mitgeteilt. Erst nach Be- kanntgabe der Prüfungsergebnisse ist bei Bestehen der Prüfungsteile/Bausteine die Teilnahme an den Folgebausteinen möglich. Beschlüsse der ordentlichen Vollversammlung der BLZK am 27./28. November 2015 Leitantrag: Zukunftsaufgaben der BLZK Antragsteller: Vorstand der Bayerischen Landeszahnärztekammer Wortlaut: Die Vollversammlung möge beschließen: Folgende Aufgaben der Kammer stehen in der laufenden Amtsperiode im Fokus der Arbeit von Vorstand und Ver- waltung: 1. Die wirtschaftliche und eigenverantwortliche Praxisfüh- rung ist auf allen Feldern, insbesondere im Hinblick auf die Fortentwicklung des Honorierungssystems, zu unter- stützen. 2. Entbürokratisierung und Deregulierung sind als zentrale Forderungen gegenüber dem Gesetz- und Verordnungs- geber deutlich und fortwährend einzufordern. Hier sind die Empfehlungen des Normenkontrollrates ein erster Schritt in die richtige Richtung, dem nun auch Taten fol- gen müssen. 3. Fort- und Weiterbildung sind Kernaufgaben der zahnärzt- lichen Selbstverwaltung. Hier ist eine enge Kooperation mit allen anderen zahnärztlichen Organisationen, insbe- sondere mit den Fachgesellschaften und Berufsverbän- den, zielführend. 4. Patientenberatung ist eine zentrale Kammeraufgabe. Im Gegensatz zu vielen anderen „Anbietern” findet die Be- ratung auf Kammerebene fachlich kompetent, individuell und qualitätsgestützt statt. Dabei ist die Beratung der Kammer nicht an Restriktionen des Sozialversicherungs- rechts gebunden. 5. Qualitätssicherung der zahnärztlichen Leistung ist eine weitere wichtige Kammeraufgabe, die in Bayern seit vie- len Jahren durch Hilfestellung der BLZK bei den Themen Arbeitsschutz, Röntgen und Qualitätsmanagement statt- findet. Diese Leistungen sind weiter auszubauen, um zu gewährleisten, dass die bayerischen Praxen optimal auf Veränderungsprozesse vor allem im gesetzlichen Bereich vorbereitet werden. 6. Im fortschreitenden Prozess der Digitalisierung wichtiger Abläufe und Prozesse im Rahmen des Behandlungsvertra- ges und der Praxisführung müssen Datensicherheit und Patientenschutz gewährleistet werden. 7. Die Gewinnung und Qualifizierung von Praxispersonal müssen an den Erfordernissen der Praxis ausgerichtet blei- ben. Dabei sind alle Anstrengungen zu unternehmen, dem bereits bestehenden Fachkräftemangel zu begeg- nen. Die duale berufliche Bildung ist in allen Bereichen zu optimieren. 8. Delegation, nicht Substitution, ist der Weg, fachlich kom- petente Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in das Behand- lungsgeschehen zu integrieren und die Versorgung – auch im Bereich der Alten- und Behindertenzahnmedizin – zu sichern. 9. Neue Berufsausübungs- und Kooperationsformen müssen sich auch an den Kriterien der EU-Berufsqualifikations- Richtlinie orientieren, wobei dem besonderen Gepräge der Heilberufe in Bezug auf den Gesundheitsschutz der Bevölkerung im Allgemeinen und den Patientenschutz im Besonderen Rechnung zu tragen ist. 10.Selbstverwaltung wird auf Dauer nur zu erhalten sein, wenn sich genügend Berufsträger finden, die – ehren- amtlich – Verantwortung übernehmen. Daher sind neue Formen der Partizipation zu prüfen, die den Bedürfnissen vor allem der jüngeren Berufsträger Rechnung tragen. Abstimmungsergebnis: Einstimmig ohne Enthaltungen angenommen Neue Approbationsordnung – Jetzt! Antragsteller: Vorstand der Bayerischen Landeszahnärztekammer Wortlaut: Die Vollversammlung möge beschließen: Die Bayerische Staatsregierung wird aufgefordert, darauf hinzuwirken, dass die nach Abschluss der Arbeiten der Bund- Länder-Expertengruppe im Februar 2012 von der Kultus- ministerkonferenz mit Beschluss vom 7. November 2013 anerkannte Neufassung der Approbationsordnung für Zahn- ärzte samt deren Aussagen zur Ausbildungskapazität noch in dieser Legislaturperiode umgesetzt werden. Bund und Länder sind gefordert, die qualitätsorientierte Weiterentwicklung der Lehre im Fach Zahnmedizin nicht weiter auf die lange Bank zu schieben, zumal der Handlungs- bedarf auch von der Regierungskoalition in Berlin erkannt ße 34, 81369 München, Telefon 08972480-172 oder -170,

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