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Bayerisches Zahnärzteblatt Januar 2017 - Engere Vernetzung bleibt gemeinsames Ziel

optimales Umfeld und zugleich die Basis für ein erfülltes Arbeitsleben. Zwischenzeitlich nahm er Kollegen mit auf, um das hohe Patientenaufkom- men meistern zu können. Die Kollegen aus seinem Berufsstand verlor er nie aus den Augen. Nach der Niederlassung engagierte sich Schlegel im Freien Verband Deutscher Zahn- ärzte, Landesverband Bayern (FVDZ Bayern), und kandidierte bei den Wahlen zur Delegiertenver- sammlung des Zahnärztlichen Bezirksverbandes München Stadt und Land, zur Vollversammlung der BLZK und zuletzt zur Vertreterversammlung der Kassenzahnärztlichen Vereinigung Bayerns. In alle drei Gremien wurde er gewählt. Bei der BLZK bringt sich Schlegel seit 2014 als Referent Gutachter- wesen ein. Auf ehrenamtlicher Basis ergänzte er zu Beginn seiner Amtszeit das Gutachter-Curriculum mit neuen Inhalten und erfüllte es mit neuem Leben. Zugute kam ihm dabei seine hervorragende Ver- netzung. Nach wie vor stößt das neue Curriculum auf positive Resonanz. Appell an die nächste Generation Mit kritischen Wortbeiträgen machte sich Schlegel in der Vollversammlung der BLZK schnell einen Namen. Durch seine Expertise versteht er es meis- terhaft, an der ein oder anderen Stelle für Klarheit zu sorgen. Schlegels Fokus liegt dabei stets auf der Zukunft. Angesichts mannigfaltiger Angriffe auf die freiberufliche Berufsausübung richtet er sein Augenmerk vor allem auf den Erhalt des freien Zahnarztberufs. Beispielhaft ist trotz zahlreicher beruflicher Ver- pflichtungen sein standespolitischer Einsatz. Damit ist Schlegel zugleich ein Vorbild für die nachfol- gende Zahnarzt-Generation. An die jungen Zahn- ärzte appelliert er, ebenfalls aktiv bei der Fortent- wicklung des Berufsstandes mitzuwirken. Ständiger Austausch Ein besonderes Anliegen verfolgt Schlegel seit 2010 als Vorsitzender des Vereins zur Förderung der wis- senschaftlichen Zahnheilkunde in Bayern (VFwZ). Während des Studiums ist jeder Student seiner Universität verbunden. Danach lässt das Interesse der Kollegen an wissenschaftlichen Themen erfah- rungsgemäß eher nach. Deshalb ist es das Ziel des VFwZ, einen regen Austausch zwischen Wissenschaft und Praxis zu initiieren, Forschungsvorhaben auch finanziell zu unterstützen, internationale Kontakte zu pflegen und auszubauen. Die Studenten sollen damit frühzeitig für die Wissenschaft interessiert werden, um eine ständige Auffrischung des Wis- senspools zu erreichen. Als zusätzlichen Anreiz gibt es den nach seinem Vater benannten „Prof.Dieter Schlegel Wissenschaftspreis“, der jedes Jahr beim Bayerischen Zahnärztetag verliehen wird. Dr.Christian Öttl Mitglied des Vorstands Referent Public Relations/Neue Medien der BLZK Fragen der Zusammenarbeit zwischen Bundeszahnärzte- kammer und Bayerischer Landeszahnärztekammer stan- den im Vordergrund eines Erfahrungsaustauschs der Hauptgeschäftsführer beider Organisationen, Florian Lemor und Peter Knüpper. Beide trafen sich Anfang des Jahres in München. Die BLZK arbeitet intensiv sowohl aufseiten des Ehren- amts als auch auf Verwaltungsebene in den Gremien der BZÄK mit. Schwerpunkte auf Verwaltungsebene sind da- bei unter anderem das Berufsrecht, das Thema „Dienst- leistungen“, die Patientenberatung sowie die Rolle der Selbstverwaltung auf nationaler und europäischer Ebene. Beide Hauptgeschäftsführer setzen sich seit Jahren für eine engere Vernetzung der Zahnärztekammern auf Länder- ebene mit der BZÄK ein. Redaktion Engere Vernetzung bleibt gemeinsames Ziel Tauschten sich über die Dienstleistungen beider Zahnärztekam- mern aus: Florian Lemor, Hauptgeschäftsführer der BZÄK (l.), und Peter Knüpper, Hauptgeschäftsführer der BLZK. Foto: BLZK Politik | BZB Januar/Februar 17 | 19 BLZK

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