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Bayerisches Zahnärzteblatt Januar 2017

Kurs bei der eazf In der Kursreihe „Curriculum Betriebswirtschaft“ der eazf referiert Bernhard Fuchs zum Thema „Wissens- wertes aus dem Steuerrecht“. Die Seminare finden am 4. März in München und 13. Mai in Nürnberg, jeweils von 9 bis 17.30 Uhr, statt. Nähere Informationen und Anmeldung: eazf Fallstraße 34, 81369 München Telefon: 089 72480-450 Fax: 089 72480-188 E-Mail: info@eazf.de Internet: www.eazf.de Beim Zusammenschluss mehrerer Zahnärzte zu ei- ner Berufsausübungsgemeinschaft (BAG) ist diese Unternehmer im umsatzsteuerlichen Sinn. Kieferorthopädische Apparate Im Unterschied zur Lieferung von Zahnersatz ist die Überlassung von kieferorthopädischen Apparaten (z.B. Zahnspangen) im Rahmen einer kieferortho- pädischen Behandlung, die einer Fehlbildung des Kiefers entgegenwirken soll, ein untrennbarer Be- standteil der steuerfreien Heilbehandlung. Das gilt Umsatzsteuer Zahnärztliche Heilbehandlungsleistung immer umsatzsteuerfrei Zahnersatz aus dem Eigenlabor/Ästhetik/ Prophylaxe-Artikel umsatzsteuerpflichtig 7 bzw. 19% Immer, wenn eine Leistung erbracht und dafür Geld oder eine Gegenleistung erhalten wird unabhängig davon, ob der kieferorthopädische Apparat im eigenen Praxislabor hergestellt oder von einem Fremdlabor bezogen wird. Hier fällt al- so keine Umsatzsteuer an – im Gegensatz zur Liefe- rung von Zahnersatz, der im praxiseigenen Labor hergestellt wurde. Bernhard Fuchs Würzburg Info BWL/Steuer/Recht Kurzmeldungen der Bayerischen Ärzte- und Zahnärzteberatung Mindestlohn mit Folgen Der gesetzliche Mindestlohn ist zum 1. Januar von 8,50 auf 8,84 Euro gestiegen. Bei Minijobbern, die bereits 450 Euro pro Monat erhalten, sollten Arbeitgeber deshalb die Ar- beitszeit reduzieren. Sonst wird das gesamte Entgelt voll sozialversicherungs- und lohnsteuerpflichtig. Vorsicht, Steuerfalle! In vielen Gesellschaftsverträgen freiberuflicher Personen- gesellschaften ist geregelt, dass die Gesellschaft nach dem Tod eines Gesellschafters fortgeführt wird. Der Anteil des Verstorbenen geht in diesen Fällen meist an die übrigen Gesellschafter, während die Erben des Verstorbenen eine Ausgleichszahlung erhalten. Das Finanzgericht Nürnberg hat kürzlich entschieden, dass der von den verbleiben- den Gesellschaftern erworbene Anteil grundsätzlich seine Selbstständigkeit verliert (Az.: 1 K 773/14). Eine Steuerfalle könnte sich auftun, wenn die verbleibenden Gesellschaf- ter den gegen Entgelt übernommenen Gesellschaftsanteil des Verstorbenen an einen Nachfolger veräußern. Künstlersozialabgabe ab 450 Euro Zahnärzte, die für sich werben und damit regelmäßig selbstständige Künstler, Publizisten, Grafiker oder Web- designer beauftragen, müssen ebenso wie klassische Ver- werter die Künstlersozialabgabe bezahlen. Allerdings gilt eine Bagatellgrenze von 450 Euro pro Jahr. tas/Quelle: Kanzlei Fuchs & Martin, Würzburg/Volkach Die ausführlichen Beiträge der Bayerischen Ärzte- und Zahnärzteberatung finden Sie im Internet: www.blzk.de/infobsr | BZB Januar/Februar 17 | Praxis 26 BLZK Telefon: 08972480-450 Fax: 08972480-188

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