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Bayerisches Zahnärzteblatt Januar 2017

Kurz gemeldet Gebbeken neuer Präsident der Ingenieurekammer-Bau Die Vertreterversammlung der Bayerischen Ingenieure- kammer-Bau hat einstimmig Prof. Dr.-Ing.habil. Norbert Gebbeken zum neuen Präsiden- ten gewählt. Gebbeken über- nimmt das Präsidentenamt von Dr. Heinrich Schroeter, der nach knapp zehn Jahren an der Spitze der Kammer nicht mehr kandiert hatte. Gebbeken war zuvor 2. Vizepräsident der Baye- rischen Ingenieurekammer-Bau. Dipl.-Ing. Michael Kordon wurde wieder zum 1.Vize-Präsidenten gewählt. Zum 2.Vize-Präsident der Kammer ist Dr. Werner Weigl gewählt, der bereits lange Jahre im Vorstand der Bayerischen Ingenieurekammer-Bau war. Der neu gewählte Präsident dankte seinem Vorgänger Dr. Schroeter für die hervorragende Arbeit in den vergangenen zehn Jahren: »Ich trete hier in sehr große Fußstapfen. Die Kammer hat große Erfolge erzielt. Daran möchte ich anknüpfen. Ich dan- ke allen für ihre Stimme und ihr Vertrauen.« Neu in den Vorstand gewählt wurden Dipl.-Ing. Klaus-Jürgen Edelhäuser, Dr.-Ing. Markus Hennecke und Dipl.-Ing. Dieter Räsch. Im Amt bestätigt hat die Vertreterversammlung auch den Vizepräsidenten des VFB, Dipl.-Ing. Alexander Lyssoudis, sowie Dipl.-Ing. Ralf Wulf und Dr.-Ing. Ulrich Scholz. Berger und Schott leiten Kammer und KZVB Der Kemptener Zahnarzt Christian Berger (links) leitet künftig die beiden zahnärztli- chen Körperschaften in Bayern, Bayerische Landeszahnärzte- kammer und die Kassenzahn- ärztliche Vereinigung Bayerns (KZVB). Sein Stellvertreter in beiden Funktionen, als zweiter Kammerpräsident und stell- vertretender hauptamtlicher Vorsitzender des Vorstandes der KZVB, ist Dr. Rüdiger Schott aus Sparneck. Nach dem Willen der neuen Leitung soll künftig die Zusammenarbeit der Körper- schaften im Interesse der Ver- tragszahnärzte ausgebaut wer- den. Berger: »Angesichts der großen Herausforderungen im Gesundheitswesen – nicht nur im Bereich der gesetzlichen Krankenversicherung – müssen alle Kräfte gebündelt werden, um die Interessen der bayeri- schen Zahnärzteschaft noch ef- fektiver zu vertreten.« Auch wenn beide Organisationen auf unterschiedlichen rechtlichen Grundlagen beruhen, gebe es viele Schnittmengen: Dies be- ginnt bei der zahnärztlichen Fortbildung, setzt sich fort über die Bereiche Qualitätsmanage- ment und Qualitätssicherung und beinhaltet insbesondere die Beratung bayerischer Zahnärzte von der Praxisgründung bis zur Praxisabgabe. Heese Ehrenpräsident der Architektenkammer Die Vertreterversammlung der Bayerischen Architekten- kammer hat dem Architekten und Stadtplaner Dipl.-Ing. Lutz Heese die Ehrenpräsidentschaft verliehen. Heese stand von November 2003 bis Juni 2016 an der Spitze der Bayerischen Architektenkammer. Zur Begründung heißt es: »Lutz Heese hat von 2003 bis 2016 der Bayerischen Architek- tenkammer in hervorragender Weise gedient. In seine Amtszeit fielen bedeutende Entwicklun- gen der Kammer und des Berufs- standes, wie zum Beispiel der Ausbau der Regionalisierung und die Verstärkung der Wahr- nehmung der Kammer in der Öffentlichkeit.« Dies gelte auch für die Mitgliedschaft der Stadt- planer in der Bayerischen Archi- tektenkammer sowie die Novel- len der Honorarordnung für Ar- chitekten und Ingenieure 2009 und 2013. Heese, der der Vertre- terversammlung auch in der lau- fenden Wahlperiode angehört, betonte, sich auch weiterhin mit ganzer Kraft für die Bayerische Architektenkammer und die Be- lange aller Architekten, Innen- und Landschaftsarchitekten so- wie Stadtplaner in Bayern einzu- setzen. Staatsmedaille für Klaus Ottmann Bayerns Gesundheitsministe- rin Melanie Huml hat Dr. Klaus Ottmann die Bayerische Staats- medaille für Verdienste um Gesundheit und Pflege verlie- hen. Huml sagte: »Seit über 30 Jahren engagiert sich Dr. Ott- mann in außergewöhnlicher Weise für das Gesundheitswe- sen in Bayern. Von 1979 bis 2001 war er Mitglied der Vertreter- versammlung, von 1996 bis 2001 stellvertretender Vorstandsvor- sitzender der Kassenärztlichen Vereinigung Bayerns. Sein be- sonderes Interesse lag dabei immer auf dem Erhalt der ärzt- lichen Freiberuflichkeit in den Praxen. Von 1987 bis 1995 war er zudem gewähltes Mitglied im Vorstand der Bayerischen Landesärztekammer, von 1995 bis 2013 deren zweiter Vizeprä- sident. Darüber hinaus war er seit 2003 als Vizepräsident des Verbandes Freier Berufe in Bayern tätig.« Die Staatsmedail- le für Verdienste um Gesund- heit und Pflege ist die höchste Auszeichnung des Gesundheits- und Pflegeministeriums. Bundeszahnärztekammer: Benz wieder Vizepräsident Die Bayerische Landeszahn- ärztekammer ist auch in der kommenden Amtsperiode im Präsidium der Bundeszahnärz- tekammer vertreten. Zum dritten Mal nach 2011 und 2012 wählte die Bundesversammlung Prof. Dr. Christoph Benz als Vizepräsi- denten in den Geschäftsführen- den Vorstand der Bundesorgani- sation. Der Münchner Hochschul- lehrer vertritt die Bundeszahn- ärztekammer unter anderem im Gemeinsamen Bundesaus- schuss, dem obersten Gremium der gemeinsamen Selbstverwal- tung in der gesetzlichen Kran- kenversicherung. Zu seinen Arbeitsschwerpunkten gehören die Qualitätsförderung und das Qualitätsmanagement. Außer- dem ist er Vorstandsreferent Finanzen/Personal/Innere Ver- waltung/Prüfstelle der Bundes- zahnärztekammer. Der Präsi- dent der Bundeszahnärztekam- mer, Dr. Peter Engel, tritt seine dritte Amtszeit an. Tipp Das Institut für Freie Berufe in Nürnberg hat für den Bundes- verband der Freien Berufe (BFB) im vierten Quartal 2016 eine Umfrage unter rund 600 Freibe- ruflern zur Einschätzung ihrer aktuellen wirtschaftlichen Lage, der voraussichtlichen Geschäfts- entwicklung in den kommenden sechs Monaten sowie zum Spezi- althema »Finanzierung« durch- geführt. Hierzu erklärt BFB-Präsi- dent Dr. Horst Vinken: »Die Stim- mung bei den Freien Berufen ist weiterhin positiv, ihre wirtschaft- liche Situation bleibt weiter dynamisch und sie gehen ihre Personalplanung konsequent an. Auf diesen Dreiklang lassen sich die Ergebnisse unserer jüng- sten Konjunkturumfrage verdich- ten.« Die Freien Berufe schätzen ihre aktuelle Geschäftslage über- wiegend als gut oder befriedi- gend ein und sind mit ihrer Situa- tion sogar noch ein wenig zufrie- dener als im Vorjahr. Daran wird sich auch in naher Zukunft nichts ändern. Der Ausblick auf die kommenden sechs Monate ist vielversprechend: Die Zahl derer, die auch für das kommende Halbjahr mit einer positiven Ent- wicklung rechnen, hat gegen- über dem Vorjahr nochmals zugelegt. Eine gute Perspektive, die auch auf die Personalpla- nung durchschlägt: Jeder fünfte Freiberufler will binnen der kom- menden zwei Jahre weitere Mit- arbeiter einstellen. Alles in allem heben sich die Freien Berufe deutlich von der übrigen Wirtschaft ab, fällt ihr Geschäftsklima derzeit doch besser aus als dort. Mehr unter www.freie-berufe.de. Impressum Ausgabe 1,18. Jahrgang ISSN 1438-9320 Herausgeber: Verband Freier Berufe in Bayern e.V. Türkenstraße 55 80799 München Telefon 089 2723-424 Fax 089 2723-413 info@freieberufe-bayern.de www.freieberufe-bayern.de Gestaltungskonzept, Layout: engelhardt atelier für gestaltung, Mühldorf a.Inn Erscheinungsweise: vierteljährlich

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