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Bayerisches Zahnärzteblatt Januar 2017

dass man beim Singen seinen Gefühlen freien Lauf lassen kann – ganz anders als in der Zahnarzt- praxis. Da habe er sich fast immer gut unter Kon- trolle, auch wenn die Helferin nicht bei der Sache sei oder ein Patient ungeduldig werde. Praxisnachfolger gesucht Zur Zahnmedizin kam der Oberbayer wie viele Kollegen, weil er etwas „mit Kopf und Hand“ machen wollte. Alternativen wären für ihn eine Pilotenausbildung oder ein Mathematikstudi- um gewesen. Doch vor 40 Jahren habe man die Perspektiven eines eher theoretischen Studiums noch nicht so sehen können. Umso mehr freut es ihn, dass seine Tochter diesen Weg gegangen ist. Sie studierte Mathematik und Philosophie und ar- beitet heute in der Finanzbranche. Um die Nach- folge für seine Praxis in Kolbermoor muss sich der 61-Jährige nun allerdings selber kümmern. „Ich werde dieses Jahr mit der Suche nach einer Kollegin oder einem Kollegen beginnen, der sich vorstellen kann, die Praxis zu übernehmen. Ich möchte aber gern noch ein paar Jahre mitarbei- ten“, skizziert Bichler seine Zukunftspläne. Mit Nagano in die Elbphilharmonie Und wie sieht es mit der musikalischen Zukunft aus? „Ich singe, solange ich genügend Luft habe“, lacht der Zahnarzt im BZB-Interview. Natürlich könne man das Niveau, das bei der Chorgemein- schaft Neubeuern verlangt werde, nicht ewig hal- ten. Ein paar Jahre will er aber noch mitmachen. Schließlich zeichne sich die Chorgemeinschaft auch durch die Mischung aus jungen und erfah- …und in der Boston Symphony Hall. renen Sängern aus. Und der gesellige Aspekt spiele natürlich auch eine Rolle. „Wir singen nicht nur zusammen, wir feiern auch schöne Feste. Alkohol gibt es allerdings erst nach den Konzerten.“ Der Höhepunkt wird in diesem Jahr ein Auftritt in der neuen Hamburger Elbphilharmonie sein, bei dem Kent Nagano am Dirigentenpult stehen wird. Da ist Bichler sicher mit dabei. Zugute kommt ihm bei seinem Hobby auch die Tatsache, dass er Frei- berufler ist. „Ich nehme mir die Freiheit, für eine Konzertreise die Praxis eine Woche zu schließen. Das muss schon noch drin sein“, meint er. Leo Hofmeier Gutachtercurriculum 2017 Wie verhalte ich mich, wenn ich als Zahnarzt mit Gutachten konfrontiert werde? Wie sieht eine richtliniengemäße Wurzelfüllung aus? Wann ist ein Zahn nicht mehr erhaltungswür- dig? Welche Anforderungen sind an die Ästhetik eines Zahnersatzes zu stellen? Welche Unterlagen muss ich dem Patienten oder bei Gericht vorle- gen? Was muss ich in der Kartei dokumentieren? Welche Richtlinien gelten? Welche Bedeutung haben Leitlinien? Wie sind Behandlungsrichtlinien zu interpretieren? Das Curriculum richtet sich an alle Zahnärzte, die mehr über die Systematik des Gutachterwesens außergerichtlich, bei Gericht und im vertragszahn- ärztlichen Bereich wissen möchten, und an bereits gutachterlich tätige Kollegen, die ihr Wissen vertiefen möchten. 6 ganze Tage Intensiv-Fortbildung mit praktischen Übungen – 48 Stunden Termine: 24./25.2., 10./11.3. und 31.3./1.4.2017 Ort: München Fortbildungspunkte: 49 Kosten: 1750,00 € Information und Anmeldung: Zahnärztliche Fortbildung Prof.Dr.Dr.Eberhard Fischer-Brandies Dr.Armin Walter Albert-Roßhaupter-Str.73 81369 München Tel.: 089 76975550 E-Mail: praxis@fischer-brandies.de Praxis | BZB Januar/Februar 17 | 45 KZVB Anzeige Tel.: 08976975550

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