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Bayerisches Zahnärzteblatt Januar 2017 - Ein Baustein von vielen – Wann macht eine Unfallversicherung Sinn?

Ein Baustein von vielen Wann macht eine Unfallversicherung Sinn? Oft sind es ganz alltägliche Missgeschicke, die das Leben schnell durcheinanderbringen können. Denn die meisten Unfälle ereignen sich zu Hause oder in der Freizeit. Doch gerade hier greift die gesetzliche Unfallversicherung über die Berufs- genossenschaften häufig nicht. Deshalb schließen viele (Zahn-)Ärzte eine private Unfallversicherung ab. Doch wird diese tatsächlich benötigt? Oder gibt es bessere Alternativen? Die von den Arbeitgebern finanzierte gesetzliche Unfallversicherung greift nur dann, wenn sich ein Unfall beispielsweise während der Arbeit oder auf dem Weg dorthin ereignet. Für die Deckung von Freizeit- und Haushaltsunfällen ist sie nicht ge- dacht. In diesen Fällen bedarf es einer privaten Vorsorge – für sich selbst und die Familie. Unfallversicherung nur zweitrangig Bei der Gestaltung der Vorsorge spielt die private Unfallversicherung jedoch nur eine nachgeord- nete Rolle. Wichtiger sind für den berufstätigen Zahnmediziner die Absicherung des eigenen Ein- kommens über eine Krankentagegeld- und eine private Berufsunfähigkeitsversicherung. Hier sollte auf einen ausreichenden und leistungsfähigen Versicherungsschutz geachtet werden. Eine Un- fallversicherung kann und wird immer nur eine Ergänzung sein. Wer sich dennoch für eine ergänzende Unfall- versicherung entscheidet, sollte nicht allein den Preis, sondern in erster Linie die Leistung des Ta- rifs im Auge behalten. Oftmals werden günstige Basisabsicherungen angeboten, bei denen man erst bei schweren Verletzungen (zum Beispiel beim Verlust eines Arms oder Beins) Leistungen erhält. Was aber, wenn ein Zahnarzt „nur“ einen Daumen oder Zeigefinger verliert oder eine Hand in ihrer Funktion eingeschränkt ist? Beim Abschluss einer Unfallversicherung sollte man daher insbesondere auf die sogenannte „Gliedertaxe“ achten. Sinnvollere Alternativen Darüber hinaus kommt es häufig vor, dass sehr hohe Todesfallsummen, Unfallrenten oder Kranken- haustagegelder durch hohe Zusatzprämien mit- versichert werden. In diesen Fällen wären eine Risikolebensversicherung, eine Berufsunfähigkeits- rente oder ein privates Krankentagegeld sicher bessere Alternativen. Denn auch mitversicherte Leistungen der Unfallversicherung werden nur gezahlt, wenn der Versicherte wegen eines Unfalls stirbt, im Krankenhaus liegt oder dauerhaft in der Berufsausübung eingeschränkt ist. Alle ande- ren, nicht unfallbedingten Erkrankungen fallen nicht unter den Schutz der Unfallversicherung. Eine Unfallversicherung kann daher eine gute Er- gänzung zu anderen Absicherungen sein, aber ei- ne Berufsunfähigkeits- und Tagegeldversicherung nicht ersetzen. Unfallrente für Kinder Für Kinder kann die Unfallversicherung sinnvoll sein, da diese meistens (noch) keine eigene Absi- cherung gegen Berufsunfähigkeit oder eine Tage- geldversicherung haben. Hier ist unter Umstän- den auch die Absicherung durch eine Unfallrente ratsam. Eine empfehlenswerte Alternative kön- nen auch sogenannte „Schwere-Krankheiten-Versi- cherungen“ sein, die zum Beispiel bei einer Krebs- erkrankung Zahlungen leisten. Allerdings ist diese Form der Absicherung deutlich teurer als Unfall- versicherungen für Kinder. Spezialisten erkennen Versorgungslücken Zur sinnvollen Ausgestaltung des Versicherungs- schutzes als Kombination der oben genannten Ver- sicherungen bedarf es einer fundierten Beratung durch einen Vorsorgespezialisten, der drohende Versorgungslücken erkennen und Risiken einschät- zen kann. Dipl.-Volkswirt Stephan Grüner Geschäftsführer der eazf Kontakt Bei Interesse senden Sie bitte den Coupon auf Seite 49 an die Faxnummer 089 72480-272. Die kostenfreie Be- ratung erfolgt durch den Versicherungsspezialisten der eazf, Michael Weber. | BZB Januar/Februar 17 | Praxis 48 BLZK an die Faxnummer 08972480-272. Die kostenfreie Be-

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