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Bayerisches Zahnärzteblatt Januar 2017

einsatz 1 mm addiert werden (die Dicke des Löffel- griffs beträgt 1 mm). Dies ergibt dann den Wert für die Bohrerlänge beziehungsweise für die Mar- kierung auf dem Bohrer. Die gesamte Implantatplanung (Position von Im- plantat und Bohrhülse sowie das virtuelle 3-D-Mo- dell) wird nun exportiert und in die Chairside-Soft- ware (Cerec Software Version 4.4) importiert. Das bereits früher berechnete 3-D-Modell erscheint jetzt wieder. Durch Trimmen des 3-D-Modells wird die spätere Ausdehnung der Bohrschablone fest- gelegt (Abb.9). Im nächsten Arbeitsschritt werden zunächst die Auflage um die Bohrhülse (Abb. 10) und dann die gesamte Bohrschablone vollautoma- tisch von der Software berechnet (Abb.11). Bei der Bohrhülse handelt es sich nicht um eine herkömm- liche Hülse aus Metall, sondern um eine Bohrhülse aus PMMA, also aus dem Blockmaterial, aus dem die Bohrschablone gefräst wird. Bohrhülse und Bohrschablone bilden sozusagen eine Einheit. Abb.7: Prothetisch orientierte Implantatplanung: Das Implantat konnte so positioniert werden, dass dessen Achsrichtung genau durch die zentrale Grube der Okklusion verläuft. Abb.8: Der Durchmesser und die Höhenposition der Hülsen für die volldigitale Bohrschablone wurden bestimmt. Damit wird die Distanz vom oberen Rand der Hülse bis zur Implantatspitze festgelegt. | BZB Januar/Februar 17 | Wissenschaft und Fortbildung 60

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