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Bayerisches Zahnärzteblatt Januar 2017

techniker prinzipiell möglich ist, besteht durch die Abspeicherung der Herstellungsdatensätze auch hier wieder die Möglichkeit, eine Duplikatprothese anzufertigen. Die Kosten einer Duplikatprothese liegen bei vielen Herstellern nur wenig über den Patientenkosten für eine konventionelle Prothesen- reparatur durch den Zahntechniker. Da eine repa- rierte Prothese eine dauerhafte Schwachstelle in der Prothesenbasis hat und ein neuerlicher Bruch wahrscheinlich ist, kann die Neuanfertigung einer gebrochenen Prothese die sinnvollere und langfris- tig auch ökonomischere Variante darstellen. Vorteile aus materialkundlicher Sicht Neben diesen unmittelbar ersichtlichen Vorteilen gibt es aber auch eine Vielzahl materialkundlicher Aspekte, die für den Einsatz CAD/CAM-gefertigter Prothesen sprechen. Keine Polymerisationsschrumpfung – präzise Passung Bei allen Anbietern werden die Prothesenbasen aus industriell vorgefertigten Kunststoffblöcken aus- gefräst. Damit gehören der klassische polymeri- sationsbedingte Prothesenschrumpf und -verzug Abb.1a: Funktionsabformung des Oberkiefers mit einem Dentca-Löffel Abb.1d: Einstellung der Stützstifthöhe entspre- chend der ästhetisch bestimmten Untergesichts- höhe Abb.1g: Kontrolle des späteren Ergebnisses anhand einer Probeprothese Abb.1h: Eingegliederte CAD/CAM-Totalprothese (Whole You Nexteeth, Whole You, Inc.) im Oberkiefer Abb.1b: Entfernen störender Abformmasse Abb.1e: Abnahme eines Pfeilwinkelregistrats und Verschlüsselung in zentrischer Relation Abb.1c: Anpassen des Stützstiftsets zur Abnahme eines Pfeilwinkelregistrats Abb.1f: Verschlüsseltes Pfeilwinkelregistrat Wissenschaft und Fortbildung | BZB Januar/Februar 17 | 67

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