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Bayerisches Zahnärzteblatt Januar 2017

GOZ, der Delegation von Leistungen, dem Praxis- labor, der Steuerpolitik und der Selbstverwaltung (siehe „Positionen der bayerischen Zahnärzte zur Bundestagswahl 2017“ auf Seite 84f.). Grundsätzliches „Ja“ zur neuen AO-Z Die Vollversammlung brachte eine Reihe weiterer Beschlüsse auf den Weg. So begrüßten die Dele- gierten in einem einstimmig gefassten Beschluss den vom Bundesministerium für Gesundheit vor- gelegten Referentenentwurf zur neuen Approba- tionsordnung für Zahnärzte (AO-Z). Sie fordert die Bayerische Staatsregierung auf, noch in die- ser Legislaturperiode die Novellierung der AO-Z umzusetzen, um den hohen Ausbildungsstandard weiter zu gewährleisten, damit das Berufsbild des Zahnarztes „zukunftsfest und nachhaltig“ weiter- entwickelt werden kann. Der 2015 vom Vorstand der Bundesärztekammer vorgelegte Entwurf einer Novelle der Gebühren- ordnung für Ärzte wird einstimmig abgelehnt, da dieser den Anforderungen an eine private Gebüh- renordnung nicht gerecht wird. Wie die Bundes- versammlung der Bundeszahnärztekammer be- kräftigte die Vollversammlung die Forderung, bei einer künftigen Novellierung der GOZ den zahn- medizinischen Fortschritt und betriebswirtschaft- liche Erfordernisse zu berücksichtigen. Letzteres gilt insbesondere für Kostensteigerungen in den Praxen, die durch gesetzliche Regelungen ausge- löst werden. Ferner fordert die BLZK die Aufnahme hochfrequenter Leistungen der GOÄ in die GOZ ohne Honorarverlust. Außerdem solle der Punkt- wert der GOZ, der seit 1988 unverändert gilt, auf 12 Cent erhöht werden. Finanzen und neue Beitragsordnung Im Bereich Finanzen hatten die Delegierten eine schwierige Entscheidung zu treffen. Nach der letzten Anpassung der BLZK-Beiträge zum 1.Januar 2009 lag der Vollversammlung eine Beitragsanpassung von 25 Prozent für alle Beitragsgruppen zur Beschlussfas- sung vor, die einstimmig bei drei Enthaltungen an- genommen wurde und zum 1.Januar 2017 in Kraft trat. Für niedergelassene und angestellte Zahnärzte steigt der Beitrag um 12,50 Euro monatlich. Der Be- schluss basiert auf den Vorberatungen des Finanzaus- schusses unter Leitung von Dr.Horst-Dieter Wendel, gleichzeitig Vorsitzender der Vollversammlung. In der Vollversammlung präsentierte der Referent Haushalt der BLZK, Dr. Guido Oster MBA, das Beratungsergebnis kompetent und überzeugend. Maßgeblich für die Beitragsanpassung sind insbe- sondere die seit 2014 – durch das anhaltend nied- rige Zinsniveau weiter steigenden – Zuführungen zu den Rückstellungen der betrieblichen Altersver- Die Ehrennadel der Deutschen Zahnärzteschaft in Silber für große Verdienste um den Berufsstand wurde auch bei der Vollversammlung 2016 an verdiente Standespolitiker verliehen. BLZK-Präsident Christian Berger ehrte Dr.Nicol Dudek, Hamburg, Dr.Winfried Geßner, Würzburg, Dr.Hel- muth Gräser, Pullach, Dr. Helmut Hefele, Kolbermoor, Dr.Manfred Kinner, München, Dr.Klaus Kocher, Wolnzach, Dr.Peter Maier, Dingolfing, Dr.Hartmut Mertins, Pfreimd, Dr.Frank Portugall, München, und Dr.Reiner Zajitschek, Döhlau. Die Ehrung der Bundeszahnärztekammer erfolgt auf Vorschlag der BLZK. Alle Ausgezeichneten engagierten sich über viele Jahre hinweg in unterschiedlichen Positio- nen und Funktionen für die bayerischen Zahnärzte bezie- hungsweise tun dies noch heute. Das Ehrenzeichen der BLZK erhielt Dr.Alois Schneck, München. ik Ehrungen bei der Vollversammlung Die Geehrten der Vollversammlung 2016 mit ihren Laudatoren und den beiden Präsidenten der BLZK. Auf dem Bild fehlen Dr.Nicol Dudek und Dr.Alois Schneck. Foto: BLZK Politik | BZB Januar/Februar 17 | 7 BLZK

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