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Bayerisches Zahnärzteblatt Januar 2017

Außerdem liefern sie weitere Informationen über die Entwicklung der Krankheit beim Menschen. „Unsere Daten zeigen, dass die gefundene Spe- zies sehr wahrscheinlich der Malariaparasit ist und dass er die Menschen aus unterschiedlichen Gegenden stark beeinträchtigt hat“, so Anthro- pologin Marciniak. Sie ergänzt: „Zudem existie- ren sowohl im alten Rom als auch in Griechen- land schriftliche Quellen, die Fieberkrankheiten beschreiben, die sehr an Malaria erinnern.“ So zum Beispiel Hippokrates’ „Epidemien“, Celsus’ „De Medicina“ oder Galenos’ „De Morborum Temporibus“. Diese Texte beschreiben die klas- sischen Fieberperioden, die seit dem fünften Jahrhundert vor Christi dokumentiert wurden. Auch Evolutionsgenetiker Hendrik Poinar vermu- tete: „Malaria war ein weit verbreiteter histori- scher Erreger, der für viele Todesfälle im alten Rom verantwortlich war.“ Wie viele das genau waren, ob die Malaria als Epidemie daherkam oder nur sporadisch auftrat, konnten die Wissenschaftler nicht herausfinden. Denn der Nachweis des Erregers gelang eben nur an zwei der untersuchten Orte. Aber es sei in der Tat möglich, dass die Malaria eine komplexe Populationsdynamik an den untersuchten Orten aufweist, was die unterschiedlichen Auswirkun- gen der Bevölkerungsbewegung, Urbanisierung und Parasitenbiologie reflektiert. „Im Ergebnis liefern diese Daten eine Schlüssel- referenz für das Altertum von Plasmodium falcipa- rum beim Menschen. Die alte DNA beweist, dass Malaria im imperialen Rom existierte und ergänzt damit die facettenreiche Erzählung vom ,Malaria- fieber‘, die die Autoren bereits vor Tausenden von Jahren erzählten“, schließen Marciniak und ihre Kollegen ihren Forschungsbericht ab. Ilka Helemann Die Stechmücke bei ihrer Arbeit als Überträgerin der Malaria Foto: James Gathany – CDC Praxis BZB November 13 53 BLZK KZVB Mittwoch, 19. Juli 2017 Zahnärzte golfen zugunsten der Rudolf Pichlmayr Stiftung e.V. (Die Stiftung unterstützt Kinder und Jugendliche sowie deren Familien vor und nach Organtransplantation.) Golfclub Erding-Grünbach (www.golf-erding.de) Teilnehmerkreis: Zahnärztinnen und Zahnärzte, Angehörige anderer (Freier) Berufe und Gäste Spielmodus: Vorgabewirksames 18-Loch-Turnier Einzelzählspiel nach Stableford Zugelassen sind alle HCP-Klassen Höchstvorgabe HCP 54 Abendprogramm: Siegerehrung, anschließend gemeinsames Abendessen mit attraktivem Rahmenprogramm (u. a. Tombola, Versteigerung wertvoller Preise) Anmeldung: Bis 13. Juli 2017 per Fax: 089 72480-220 oder online: www.blzk.de/golf Teilnahmegebühr: 125 Euro pro Person (inklusive Greenfee, Rundenverpflegung, Abendessen und Spende) 90 Euro für Mitglieder des GC Erding-Grünbach 65 Euro für Teilnahme nur am Abendprogramm Bankverbindung: Deutsche Apotheker- und Ärztebank IBAN: DE27 3006 0601 0001 1258 42, BIC: DAAEDEDDXXX, Stichwort: Benefiz-Golfturnier 2017 der BLZK Für Fragen: Telefon 089 72480-200 Anmeldung per Post/Fax an: Bayerische Landeszahnärztekammer Soziales Engagement Ulrike Nover Fallstraße 34 81369 München Fax: 089 72480-220 Ich melde mich für das Benefiz-Golfturnier der BLZK am 19. Juli 2017 im Golfclub Erding-Grünbach an. Name/Vorname (Praxis-)Adresse Telefon Fax/E-Mail Heimat-Golfclub Spielvorgabe Bemerkungen Praxis BZB November 1353 Anmeldung: Bis 13. Juli 2017 per Fax: 08972480-220 IBAN: DE27 300606010001125842, Für Fragen: Telefon 08972480-200 Fax: 08972480-220

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