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Bayerisches Zahnärzteblatt Januar 2017 - Megatrend Digitalisierung – Gespräch mit Ulrich Sommer von der apoBank

Megatrend Digitalisierung Gespräch mit Ulrich Sommer von der apoBank Längst hat das Internet unseren Alltag, aber auch den Gesundheitsmarkt verändert. Die 360-Grad- Studie „Digitalisierung im Gesundheitsmarkt“ der Deutschen Apotheker- und Ärztebank (apoBank) zeichnet ein Gesamtbild von den Auswirkungen der wesentlichen Entwicklungspfade der Digita- lisierung aus dem Blickwinkel verschiedener Ak- teure. Der Präsident der Bayerischen Landeszahn- ärztekammer, Christian Berger, sprach mit dem designierten Vorstandsvorsitzenden der apoBank, Ulrich Sommer, über die Ergebnisse der 2016 ver- öffentlichten Untersuchung. Ein weiteres Thema war die Trendstudie „Personalisierte Medizin der Zukunft“ aus dem Jahr 2015. Berger: Die apoBank widmet sich wichtigen Zukunfts- fragen, die sich für die Heilberufe stellen. 2015 haben Sie zum Beispiel die Trendstudie „Personalisierte Medi- zin der Zukunft“ angestoßen. Was war dabei das Motiv Ihrer Bank? Sommer: Die personalisierte Medizin hat im Ge- sundheitsmarkt Einzug gehalten und durchdringt ihn zunehmend. Mit den neuen Möglichkeiten, per- sönliche Gesundheitsdaten zu nutzen, stehen neue Nachfragen und Nutzenversprechen im Raum. Wie und in welcher Form die unterschiedlichen Akteure des Gesundheitsmarkts diese Entwicklung gestal- ten und davon profitieren werden, ist nicht nur eine Frage der langfristigen Strategie, sondern in vielen Bereichen der Gesundheitswirtschaft heute bereits ein operatives Thema. Welche konkreten Angebote, Anwendungen und Methoden sind be- reits im Gesundheitswesen angekommen? Wie wer- den diese im Alltag gelebt? Welche Perspektiven und Möglichkeiten eröffnen sich insbesondere für die Heilberufe? Diesen Fragen sind wir im Rahmen unserer Studie nachgegangen. Sie basiert auf In- terviews mit Experten aus dem Gesundheitswesen und verdichtet Erfahrungen, Pläne und Prognosen zu einem Blick in die Zukunft. Die Ergebnisse sind auch für die apoBank von hoher Relevanz. Denn wir begleiten nicht nur Investitionen in der Ge- sundheitsversorgung, sondern leisten auch einen Beitrag zur ökonomischen Zukunftsfähigkeit des deutschen Gesundheitssektors. Berger: Ein „Trendfeld“ markierte die digitalen Pro- zesse in der (Zahn-)Arztpraxis oder Apotheke. Mit der Nutzbarmachung von Daten können Heilberufler, so heißt es in der Studie, entscheidende Vorteile gegen- über Wettbewerbern erzielen. Wie ist das gemeint? Sommer: Gesundheitsdaten lassen sich heute be- quem per App sammeln. Diagnosen werden digital unterstützt. Die Informationsmenge wächst erheb- lich, und immer mehr Menschen suchen Anbieter, die ihre individuellen Daten aus den verschiedenen Quellen für ihr persönliches Wohlbefinden und ihre Behandlung kompetent bewerten. Dass dies nicht Trafen sich zu einem Gespräch über Zukunftsfragen im Gesund- heitswesen: Christian Berger (r.), Präsident der BLZK, und Ulrich Sommer, designierter Vorstands- vorsitzender der apoBank Foto: apoBank Politik | BZB Januar/Februar 17 | 9 BLZK

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